Stiftung

Die Walder Stiftung

Das Architektenehepaar Heinrich und Erna Walder lebte und arbeitete an der Waffenplatzstrasse 18 in Zürich und hatte keine eigenen Kinder. Deshalb verfügte Erna Walder 1981 testamentarisch die Errichtung der Heinrich und Erna Walder-Stiftung. Sie bestimmte, dass der Ertrag des Stiftungsvermögens "zur Einrichtung und zum Unterhalt von Alterspflegeheimen im Kanton Zürich und anderen Fürsorgeaufgaben Verwendung finden soll." Nach Ihrem Tod 1983 wurde ein  Jahr später die Stiftung gegründet. Im Oktober 1986 nahm sie ihre Tätigkeiten auf.

Die Walder Stiftung ist eine private Stiftung, deren Stiftungsrat sich aus acht profilierten Persönlichkeiten zusammensetzt. Die Stiftungsräte bringen ihr fundiertes Wissen und ihre Erfahrungen aus ihren breit gefächerten Fach- und Tätigkeitsbereichen ein. Die operative Tätigkeit übernimmt die Geschäftsstelle.

Die Stiftung versteht sich als engagierte und innovative Förderstiftung. In seiner Fördertätigkeit strebt der Stiftungsrat ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Projektpartnern an. Es werden sowohl private als auch juristische Trägerschaften begünstigt. Die Stiftung stellt nicht ausschliesslich finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern begleitet originelle Projekte in Form eines dynamischen Prozesses partnerschaftlich.

Der Fokus der Stiftungstätigkeit liegt in der Förderung von wegweisenden Vorhaben sozialer und kultureller Art, von Bauvorhaben und von Projekten der angewandten Forschung. Die Fördertätigkeit zielt mit ihrem Wirken auf eine optimale Wohnqualität für alle älteren und alten Menschen und deren individuelle Bedürfnisse, unbeachtet ihrer Lebenssituation und ihrer gesundheitlichen und geistigen Verfassung. Auf eine Beschränkung auf bestimmte Gruppen von älteren Menschen wird bewusst verzichtet.

Für die Walder Stiftung ist unter dem Aspekt „Wohnen im Alter“ Integration ein Leitthema, ebenso das Verhältnis der Generationen zueinander. Weiter gilt ein besonderes Augenmerk Personengruppen, die in der öffentlichen Wahrnehmung tendenziell zu kurz kommen.