Bauvorhaben

Geförderte Projekte (Bauvorhaben)

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Das umgebaute Bauernhaus des Buechehofs. 

Ein neues Zuhause für alte Menschen

Im Buechehof in Lostorf wohnen und arbeiten rund 40 Erwachsene mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Zum Hof gehört ein Bauernhaus aus dem letzten Jahrhundert, das kürzlich saniert werden musste. Die Struktur und der Charakter des Hauses wurden erhalten, in der vertikalen Ausrichtung jedoch dreifach unterteilt: Weberei im Erdgeschoss, Wohnräume für die Alterswohngruppe im Obergeschoss, Praktikantenwohnung und Therapie im Dachgeschoss. Alle Etagen sind hindernisfrei zugänglich, verbunden sind sie mit einem Lift. Die Liegenschaft vereinigt die verschiedenen räumlichen Qualitäten der ehemaligen Wohngruppen. Mit dem Umbau wurden moderne, den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohnern angepasste Wohn- und Arbeitsräume geschaffen. Der Umbau wurde durch die Walder Stiftung mit CHF 50000.— unterstützt.

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Das Kloster Notkersegg bei St. Gallen.

Die Pflegewohngruppe im Kloster

Das Kloster Notkersegg liegt idyllisch auf einem Hügel in der Nähe von St. Gallen. Hier leben Kapuzinerinnen – die älteste Schwester wird 100 Jahre alt. In Ihrer Anfrage schrieben die Schwestern: «Der hochbetagte, geschwächte Mensch wird an den Rand gedrängt, seine „Hinfälligkeit“ scheint im Widerspruch zum Leistungsdenken zu stehen. Wir jungen Schwestern erleben es anders: Wir brauchen die Erfahrungen der alten Generationen, den Humor und die Gelassenheit unserer Betagten…». In diesem Sinne wurde im Kloster eine Pflegewohngruppe für die ältesten Schwestern eingerichtet, damit sie auch mit zunehmender Pflegebedürftigkeit im Kloster bleiben können. Die Walder Stiftung hat dem Kloster CHF 55000.— für die Einrichtung zugesprochen.

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Auch mit dem Rollstuhl sind die Hochbeete des Gartens in der Mühlehalde zugänglich (Bild: Stiftung Mühlehalde)

Ein Garten für Blinde

Im Blindenwohnheim Mühlehalde in Zürich leben rund 80 mehrheitlich betagte sehbehinderte und blinde Menschen. Die private Trägerschaft bietet ihnen eine umfassende und fachkundige Pflege sowie eine spezifische Rehabilitation, die sowohl ihre Selbständigkeit als auch ihre Beweglichkeit fördert. Ein idealer Ort, sich trotz Sehbehinderung und altersbedingten Einschränkungen zu bewegen, ist der Garten, in den das Blindenwohnheim eingebettet ist. Der Garten ist speziell auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnitten: Durch einen Teil des Gartens führen orangefarbene Handläufe, der Weg um den Teich ist mit weissem Kies bedeckt. Das erhöht den Kontrast und erleichtert die Orientierung. Das Kernstück des Gartens ist für Rollstuhlfahrer und Fussgängerinnen problemlos begehbar, andere Teile erfordern einen guten Gleichgewichtssinn und körperliches Training. Auch akustisch bietet der Garten Abwechslung: zwitschernde Vögel, blökende Schafe, knirschende Schritte oder das Lachen der Kinder der nahen Waldkindertagesstätte. Verschiedene Inseln mit Sitzmöglichkeiten laden zum Ausruhen oder Plaudern ein. Die Walder Stiftung hat die Gestaltung des Gartens mit einem Beitrag von CHF 50000.— unterstützt.

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Steht zur allgemeinen Nutzung bereit: der Pavillon der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus (Bild: maettmi50plus).

Wo sich die  Bewohnerinnen und Bewohner treffen

Die Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus hat 2015 im zürcherischen Mettmenstetten 23 Wohnungen gebaut, die vornehmlich von Menschen in der dritten und vierten Lebensphase bewohnt werden. Die Genossenschaft will, dass die Bewohnerinnen und Bewohner bis ins hohe Alter möglichst selbständig hier leben können. Um Vereinsamungen wirkungsvoll zu begegnen, hat sie inmitten der Siedlung einen Pavillon gebaut. Hier treffen sich alle zur Ausstellung, zum Konzert oder zum Grillieren und Musizieren. Die Walder Stiftung hat den Bau des Gemeinschaftspavillons mit CHF 160000.— unterstützt.

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Projekt Eulenweg

Im Mehrfamilienhaus der Stiftung W. F. J. B. in Zürich wohnen Menschen mit Behinderungen, alte Menschen und Familien zusammen. 

Wohnungen für ältere Behinderte

Aufgrund des medizinischen Fortschrittes und der demographischen Entwicklung werden Menschen mit einer Körperbehinderung oder einer Hirnverletzung immer älter. Werden sie 65, finden sie aber oft keine befriedigende Wohnlösung. Für einen Platz im Alters- oder Pflegeheim sind sie zu jung, für eine Wohnung der Stiftung für jüngere Behinderte W. F. J. B. zu alt. Die Stiftung W. F. J. B. schaffte Abhilfe: Im Sommer 2016 hat sie ein älteres Mehrfamilienhaus in Zürich-Altstetten saniert und mit 26 rollstuhlgängigen und altersgerecht eingerichteten 2½- und 3½-Zimmerwohnungen ausgerüstet. Bewohnt wird es nun von Menschen mit Körperbehinderung, Menschen im AHV-Alter sowie von Familien mit Kindern. Die Walder Stiftung hat den Umbau mit einem namhaften Beitrag unterstützt.

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Der neue Dachgarten des Alterswohnheims Enge in Zürich.

Dachgarten bietet Nahrung für die Sinne

Im gemeinnützigen Quartieralterswohnheim Enge in Zürich leben 67 Bewohnerinnen und Bewohner. Der Stiftungsrat hatte anlässlich des 40. Jubiläumsjahrs beschlossen, auf dem Dach des Pflegeheims einen neuen Garten anzulegen. Der Garten ist offen für Spaziergänge und Begegnungen. Er macht Sinneserfahrungen möglich und es dürfen Blumen und Kräuter gepflanzt und gepflückt werden. Ausserdem bietet er Rückzugsmöglichkeiten, die nach neuesten gerontologischen Erkenntnissen gestaltet sind. Die Walder Stiftung hat den Bau des Dachgartens finanziell unterstützt.

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Die gute Stube im Bauernhof

In einem Bauernhof im züricherischen Niederweningen hat die Genossenschaft Gemeinschaftshof 15 altersgerechte Wohnungen eingebaut. Mittelpunkt des Gebäudes ist ein Gemeinschaftsraum, der mit seinem grossen Kachelofen  wohnliche Atmosphäre verbreitet. Die Walder Stiftung ermöglichte mit Ihrem Beitrag den Einbau des Kachelofens.

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Wohnen im Alter, Walder Stiftung

Das Wohnheim Schanzacker in Zürich hat einen neuen Essraum.

Schallschutz im Essraum: Damit in Ruhe gespeist werden kann

Im Wohnheim Schanzacker in Zürich leben erwachsene Frauen mit geistiger Behinderung. Ziel der Trägerschaft ist es, den Frauen während ihren unterschiedlichen Lebensphasen möglichst eigenständige und selbstbestimmte Tage  zu verhelfen. Dazu gehört auch eine angenehme Umgebung. Weil es im Essraum des Wohnheims jedoch stets zu lärmig war, wurde dieser mit einer Schalldämmung ausgerüstet. Die Walder Stiftung übernahm einen finanziellen Anteil an den Baukosten.

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BADEZIMMER Für SEHBEHINDERTE MENSCHEN

Die Stiftung Mühlehalde in Zürich betreibt ein Wohnheim für blinde und sehbehinderte hochbetagte Menschen. Im Zuge der Sanierung von Heizung und Aussenhülle wurden auch die Badezimmer renoviert. Die Lichtschalter, Türgriffe und Sanitäranlagen wurden sowohl farblich als auch technisch den Bedürfnissen hochbetagter, blinder Bewohnerinnen und Bewohner angepasst und die Nasszellen wurden behindertenfreundlich eingerichtet. Die Walder Stiftung hat sich an der Umrüstung der Badezimmer finanziell beteiligt.

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Neue Räume, neues Leben

Die Stiftung Hadlaub Ev. Ref. Kirche Oberstrass bietet älteren Menschen in einer Liegenschaft am Zürichberg Ein- bis Zweizimmer-Wohnungen an. Weil die Liegenschaft nicht mehr den Bedürfnissen entsprach, musste sie umfassend saniert werden. Bei dieser Gelegenheit wurde der alte Mehrzweckraum zum attraktiven Gemeinschaftsraum ausgebaut. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich hier treffen und verschiedene  Veranstaltungen besuchen. Ein neues Gästezimmer bringt Aussenstehende ins Haus. Die Walder Stiftung hat mit einem substanziellen Beitrag die Renovation des Gemeinschaftsraumes sowie die Einrichtung des Gästezimmers finanziert.

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Das Haus des Zentrums Wiitsicht in Trübbach ist von einem Garten speziell für Demente umgeben.

Ein Garten für Demente

Je mehr die Gedächtnisleistung im Alter abnimmt, desto wichtiger werden Sinneswahrnehmungen: Stimmungen, die unmittelbare Gegenwart der Natur, das Berühren von Menschen, Gegenständen, von Erde, Pflanzen und Tieren werden lebensnotwendig. Natur und Gartenlandschaften fördern nicht nur das Wohlbefinden des Menschen, sie unterstützen auch Therapien und Heilungsprozesse. Deshalb hat das Zentrum «Wiitsicht», das im sanktgallischen Grabs eine Tagesstätte für Menschen mit Demenz führt und da auch eine Demenz-Fachstelle betreibt, bei ihrer Liegenschaft Wartburg in Trübbach eine Gartenanlage gebaut, die den spezifischen Bedürfnissen dementer Menschen entspricht. Die Walder Stiftung hat mit ihrem Beitrag die Planung und Einrichtung des Gartens ermöglicht.

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Planungsgrundlagen Mehrgenerationenhaus Abendweg, Luzern

Im Luzerner Quartier Wesemlin entsteht ein Mehrgenerationenhaus mit altersgerechten Wohnungen. Beitrag an die die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit für die Erarbeitung planerischer Grundlagen: CHF 14000.—

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Entwicklungsprozess «Zukunft Hasliberg»

Partizipativer Prozess und Gründung einer Trägerschaft. Ziel: Bau eines Mehrgenerationenhauses in Hasliberg. Beitrag an die Prozessleitung durch das Institut für soziokulturelle Entwicklung, Hochschule Luzern: CHF 40000.—