Geförderte Projekte

Geförderte Projekte

FORSCHUNG

Schematisch dargestellt: Aktionsradien des Roboterarms.

Eine technische Küchenhilfe

Im Alter nehmen die motorischen Einschränkungen zu. Dies wird mitunter auch beim Kochen sichtbar. Töpfe sind zu schwer, um sie zu heben, Stauräume zu hoch oder zu tief platziert, um Dinge herauszunehmen. Solche Einschränkungen können zur Folge haben, dass nicht mehr gekocht wird – und damit ein Stück selbständiges Leben im Alter verloren geht. Die ZHAW School of Engineering – unterstützt durch das Institut Marketing-Management und die School of Health Professions der ZHAW – hat die technische Machbarkeit eines Küchenassistenzarms geprüft und Zusammen mit der Fachhochschule St. Gallen und der Pro Senectute Zürich untersucht, ob eine solche Hilfe markttauglich wäre. Die Auswertung machte deutlich, dass der Bedarf nach technischer Unterstützung vorhanden ist. Eine technische Assistenz müsste allerdings – Und hier liegt der Hund begraben – umfassend bei allen Tätigkeiten in der Küche Unterstützung leisten. die Zielgruppen sahen aber keinen konkreten Nutzen in dieser Form, weil die Einsatzmöglichkeiten gering seien. Dank der Unterstützung der Walder Stiftung in der Höhe von CHF 20000.— war es möglich, den Test durchzuführen.

SOZIALES UND KULTURELLES

Die Visualisierung gibt einen Eindruck, wie die neue Siedlung aussehen wird. 

Siedlungsassistenz: Damit man lange bleiben kann

Die Gemeinnützige Baugenossenschaft Richterswil plant eine neue Siedlung. In fünf versetzt angeordneten Wohnhäusern auf jeweils fünf Geschossen finden insgesamt 81 preisgünstige Zwei- bis Vierzimmerwohnungen Platz. Ein Spitexzentrum, Kindergarten, Kindertagesstätte, Cafeteria Gemeinschafts- und Veranstaltungsräume ergänzen das Angebot. Erfahrungen zeigten den Genossenschaftern, dass für die Bewohnerinnen und Bewohner von Siedlungen dieser Grösse eine Siedlungsassistenzstelle von Vorteil ist. Eine solche soll auch in der neuen Siedlung eingerichtet werden. Sie fördert Begegnungen zwischen den Generationen und unterstützt die älteren Menschen in ihrem Wunsch, so lange als möglich in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Die geplante Siedlungsassistenz wird von der Walder Stiftung mit CHF 50000.— unterstützt.

BAUVORHABEN

Das umgebaute Bauernhaus des Buechehofs. 

Ein neues Zuhause für alte Menschen

Im Buechehof in Lostorf wohnen und arbeiten rund 40 Erwachsene mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Zum Hof gehört ein Bauernhaus aus dem letzten Jahrhundert, das kürzlich saniert werden musste. Die Struktur und der Charakter des Hauses wurden erhalten, in der vertikalen Ausrichtung jedoch dreifach unterteilt: Weberei im Erdgeschoss, Wohnräume für die Alterswohngruppe im Obergeschoss, Praktikantenwohnung und Therapie im Dachgeschoss. Alle Etagen sind hindernisfrei zugänglich, verbunden sind sie mit einem Lift. Die Liegenschaft vereinigt die verschiedenen räumlichen Qualitäten der ehemaligen Wohngruppen. Mit dem Umbau wurden moderne, den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohnern angepasste Wohn- und Arbeitsräume geschaffen. Der Umbau wurde durch die Walder Stiftung mit CHF 50000.— unterstützt.

BAUVORHABEN

Das Kloster Notkersegg bei St. Gallen.

Die Pflegewohngruppe im Kloster

Das Kloster Notkersegg liegt idyllisch auf einem Hügel in der Nähe von St. Gallen. Hier leben Kapuzinerinnen – die älteste Schwester wird 100 Jahre alt. In Ihrer Anfrage schrieben die Schwestern: «Der hochbetagte, geschwächte Mensch wird an den Rand gedrängt, seine „Hinfälligkeit“ scheint im Widerspruch zum Leistungsdenken zu stehen. Wir jungen Schwestern erleben es anders: Wir brauchen die Erfahrungen der alten Generationen, den Humor und die Gelassenheit unserer Betagten…». In diesem Sinne wurde im Kloster eine Pflegewohngruppe für die ältesten Schwestern eingerichtet, damit sie auch mit zunehmender Pflegebedürftigkeit im Kloster bleiben können. Die Walder Stiftung hat dem Kloster CHF 55000.— für die Einrichtung zugesprochen.

BAUVORHABEN

Auch mit dem Rollstuhl sind die Hochbeete des Gartens in der Mühlehalde zugänglich (Bild: Stiftung Mühlehalde)

Ein Garten für Blinde

Im Blindenwohnheim Mühlehalde in Zürich leben rund 80 mehrheitlich betagte sehbehinderte und blinde Menschen. Die private Trägerschaft bietet ihnen eine umfassende und fachkundige Pflege sowie eine spezifische Rehabilitation, die sowohl ihre Selbständigkeit als auch ihre Beweglichkeit fördert. Ein idealer Ort, sich trotz Sehbehinderung und altersbedingten Einschränkungen zu bewegen, ist der Garten, in den das Blindenwohnheim eingebettet ist. Der Garten ist speziell auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnitten: Durch einen Teil des Gartens führen orangefarbene Handläufe, der Weg um den Teich ist mit weissem Kies bedeckt. Das erhöht den Kontrast und erleichtert die Orientierung. Das Kernstück des Gartens ist für Rollstuhlfahrer und Fussgängerinnen problemlos begehbar, andere Teile erfordern einen guten Gleichgewichtssinn und körperliches Training. Auch akustisch bietet der Garten Abwechslung: zwitschernde Vögel, blökende Schafe, knirschende Schritte oder das Lachen der Kinder der nahen Waldkindertagesstätte. Verschiedene Inseln mit Sitzmöglichkeiten laden zum Ausruhen oder Plaudern ein. Die Walder Stiftung hat die Gestaltung des Gartens mit einem Beitrag von CHF 50000.— unterstützt.

BAUVORHABEN

Steht zur allgemeinen Nutzung bereit: der Pavillon der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus (Bild: maettmi50plus).

Wo sich die  Bewohnerinnen und Bewohner treffen

Die Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus hat 2015 im zürcherischen Mettmenstetten 23 Wohnungen gebaut, die vornehmlich von Menschen in der dritten und vierten Lebensphase bewohnt werden. Die Genossenschaft will, dass die Bewohnerinnen und Bewohner bis ins hohe Alter möglichst selbständig hier leben können. Um Vereinsamungen wirkungsvoll zu begegnen, hat sie inmitten der Siedlung einen Pavillon gebaut. Hier treffen sich alle zur Ausstellung, zum Konzert oder zum Grillieren und Musizieren. Die Walder Stiftung hat den Bau des Gemeinschaftspavillons mit CHF 160000.— unterstützt.

BAUVORHABEN

Projekt Eulenweg

Im Mehrfamilienhaus der Stiftung W. F. J. B. in Zürich wohnen Menschen mit Behinderungen, alte Menschen und Familien zusammen. 

Wohnungen für ältere Behinderte

Aufgrund des medizinischen Fortschrittes und der demographischen Entwicklung werden Menschen mit einer Körperbehinderung oder einer Hirnverletzung immer älter. Werden sie 65, finden sie aber oft keine befriedigende Wohnlösung. Für einen Platz im Alters- oder Pflegeheim sind sie zu jung, für eine Wohnung der Stiftung für jüngere Behinderte W. F. J. B. zu alt. Die Stiftung W. F. J. B. schaffte Abhilfe: Im Sommer 2016 hat sie ein älteres Mehrfamilienhaus in Zürich-Altstetten saniert und mit 26 rollstuhlgängigen und altersgerecht eingerichteten 2½- und 3½-Zimmerwohnungen ausgerüstet. Bewohnt wird es nun von Menschen mit Körperbehinderung, Menschen im AHV-Alter sowie von Familien mit Kindern. Die Walder Stiftung hat den Umbau mit einem namhaften Beitrag unterstützt.

FORSCHUNG

Tagung: Die Bedeutung von Grünräumen für alte Menschen

Unsere Städte und Agglomerationen werden dichter. Das hat zur Folge, dass Grünraum knapp wird. Umso wichtiger ist es, dass die verbleibenden Pärke und Plätze gut gestaltet sind. Das gilt besonders für diejenigen, die in unmittelbarer Umgebung der Wohnorte von älteren Menschen liegen, denn deren Bewegungsradius ist wegen gesundheitlicher Einschränkungen kleiner. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat die Bedeutung von Grünräumen in unterschiedlichen Wohnsituationen untersucht. Die Walder Stiftung hat diese Untersuchung mitfinanziert. Deren Erkenntnisse und Resultate wurden 2016 an einer Tagung vorgestellt, die von der Walder Stiftung mitgetragen wurde.

BAUVORHABEN

Der neue Dachgarten des Alterswohnheims Enge in Zürich.

Dachgarten bietet Nahrung für die Sinne

Im gemeinnützigen Quartieralterswohnheim Enge in Zürich leben 67 Bewohnerinnen und Bewohner. Der Stiftungsrat hatte anlässlich des 40. Jubiläumsjahrs beschlossen, auf dem Dach des Pflegeheims einen neuen Garten anzulegen. Der Garten ist offen für Spaziergänge und Begegnungen. Er macht Sinneserfahrungen möglich und es dürfen Blumen und Kräuter gepflanzt und gepflückt werden. Ausserdem bietet er Rückzugsmöglichkeiten, die nach neuesten gerontologischen Erkenntnissen gestaltet sind. Die Walder Stiftung hat den Bau des Dachgartens finanziell unterstützt.

BAUVORHABEN

Die gute Stube im Bauernhof

In einem Bauernhof im züricherischen Niederweningen hat die Genossenschaft Gemeinschaftshof 15 altersgerechte Wohnungen eingebaut. Mittelpunkt des Gebäudes ist ein Gemeinschaftsraum, der mit seinem grossen Kachelofen  wohnliche Atmosphäre verbreitet. Die Walder Stiftung ermöglichte mit Ihrem Beitrag den Einbau des Kachelofens.

SOZIALES UND KULTURELLES

Neue Website informiert über Alzheimer

In der Schweiz leben 116 000 Menschen mit Demenz, bis im Jahr 2050 werden es 300 000 sein. Neben hohen Kosten verursacht die Alzheimer-Krankheit grosses menschliches Leid. Das liegt unter anderem am fehlenden Wissen sowie an fehlender Vernetzung. Sowohl Betroffene als auch Angehörige, Betreuende und Institutionen sind oft überfordert. Die Stiftung Sonnweid und das Demenz-Zentrum Sonnweid in Wetzikon wollten dem Missstand mit einer neuen Website entgegenwirken. Die Website www.alzheimer.ch vermittelt wertvolle Informationen, praktische Tipps und Anregungen für alle, die mit Alzheimer in Berührung kommen. Sie können sich in Foren austauschen und Videos anschauen. Stiftung und Demenz-Zentrum Sonnweid leisten mit der Website einen wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen mit Demenz kompetent betreut werden und damit in Würde leben können. Die Walder Stiftung hat sich mit einem essentiellen Beitrag an der Entwicklung und der Lancierung der Website (März 2016) beteiligt.

SOZIALES UND KULTURELLES

Ein Treffpunkt für alle Generationen

Der Gemeinderat von Mönchaltorf wollte vor einigen Jahren wissen, was es braucht, damit sich alte Menschen in der Gemeinde wohl fühlen. Er organisierte einen gut besuchten Workshop an dem unter anderem eine Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren sowie ein stärkeres soziales Netzwerk gewünscht wurden. In der Folge hat die Gemeinde zusammen mit der Genossenschaft Widenbühl in deren Mehrgenerationensiedlung den «Widenbüel Träff» eingerichtet, der generationenübergreifende Kontakte möglich macht. Die Walder Stiftung hat den Start des Betriebs unterstützt.

FORSCHUNG

Sprechstunde für Betagte und Angehörige

Oft sind es Angehörige, die ihre betagten Familienmitglieder unterstützen und pflegen. Dank ihnen können alte Leute bis ins hohe Alter ein unabhängiges Leben zu Hause führen. Den Angehörigen fehlt es jedoch häufig an den nötigen Fachkenntnissen. Ein Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften schaffte hier Abhilfe: Sie hat eine pflegebegleitete, familienorientierte Beratungsstelle ins Leben gerufen. Die Beraterinnen stellen die Selbsthilfe ins Zentrum und bieten betagten Menschen und ihren Angehörigen Beratung über die Möglichkeiten der Unterstützung an. In enger Zusammenarbeit mit den betagten Menschen und ihren Familien werden bedarfsgerechte Lösungen entwickelt und in Absprache mit der Stadt Winterthur in deren bestehende Angebote integriert. Die Walder Stiftung hat drei Jahresraten des Betriebs finanziert.

FORSCHUNG

Immer öfter leisten Migrantinnen 24-Stunden-Betreuungsdienste.

FORSCHUNGSPROJEKT untersucht BETREUUNGSARRANGEMENTS MIT CARE-MIGRANTINNEN

Als Folge eines höheren Lebensalters brauchen ältere Menschen mehr Pflege und Betreuung. Gleichzeitig sind die Familien immer weniger in der Lage, ihre Angehörigen selber zu betreuen, zumal erstere ihren Lebensabend immer öfter bei sich zuhause verbringen wollen. Deshalb ist in naher Zukunft eine steigende Nachfrage nach häuslichen Pflege- und Betreuungsleistungen zu erwarten. Bereits heute zeichnet sich eine Versorgungslücke ab, in die zunehmend Care-Migrantinnen mit so genannten Live-in-Arrangements springen. Die Migrantinnen leben für eine bestimmte Zeit bei den Betreuungsbedürftigen und übernehmen Haushaltsarbeiten, Betreuung und teils pflegerische Aufgaben. Eine Studie des Instituts für Pflege der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur geht davon aus, dass die Anstellung einer Care-Migrantin in einem Live-in-Arrangement Auswirkungen sowohl auf das familiäre System als auch auf die betreute Person hat. Eine fremde Person im Haus erfordert von allen Beteiligten grosse Anpassungsbereitschaft. Distanz und Nähe, Rollen und Aufgaben müssen neu ausgehandelt werden. Die Studie untersuchte das Phänomen der ambulanten 24-Stunden-Betreuung von Haushalten aus der Perspektive der Betroffenen. Einen besonderen Fokus wurde auf die Auswirkungen des Live-in-Arrangements auf das familiäre System gerichtet. Die Walder Stiftung beteiligte sich mit einem essentiellen Beitrag an den Kosten der Studie.

BAUVORHABEN

Wohnen im Alter, Walder Stiftung

Das Wohnheim Schanzacker in Zürich hat einen neuen Essraum.

Schallschutz im Essraum: Damit in Ruhe gespeist werden kann

Im Wohnheim Schanzacker in Zürich leben erwachsene Frauen mit geistiger Behinderung. Ziel der Trägerschaft ist es, den Frauen während ihren unterschiedlichen Lebensphasen möglichst eigenständige und selbstbestimmte Tage  zu verhelfen. Dazu gehört auch eine angenehme Umgebung. Weil es im Essraum des Wohnheims jedoch stets zu lärmig war, wurde dieser mit einer Schalldämmung ausgerüstet. Die Walder Stiftung übernahm einen finanziellen Anteil an den Baukosten.

BAUVORHABEN

BADEZIMMER Für SEHBEHINDERTE MENSCHEN

Die Stiftung Mühlehalde in Zürich betreibt ein Wohnheim für blinde und sehbehinderte hochbetagte Menschen. Im Zuge der Sanierung von Heizung und Aussenhülle wurden auch die Badezimmer renoviert. Die Lichtschalter, Türgriffe und Sanitäranlagen wurden sowohl farblich als auch technisch den Bedürfnissen hochbetagter, blinder Bewohnerinnen und Bewohner angepasst und die Nasszellen wurden behindertenfreundlich eingerichtet. Die Walder Stiftung hat sich an der Umrüstung der Badezimmer finanziell beteiligt.

FORSCHUNG

Forschungsprojekt dokumentiert die Bedeutung von GRÜNRÄUMEn FÜR alte Menschen

Über die Bedeutung, die die Gestaltung von Grünflächen auf ältere Menschen hat, wird kaum geredet. Ein Forschungsprojekt des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat anhand von sieben Beispielen die sozialen, räumlichen und gestalterischen Qualitäten von Aussenräumen dokumentiert. Mit der Studie zeigt das Institut, wie die komplexen sozialen Prozesse zu gestalten sind, damit Aussenräume sinnvoll geplant, gemeinsam genutzt und bewirtschaftet werden können. Die Erkenntnisse aus der Studie flossen in eine Anleitung für Planer und Entscheidungsträger ein und wurden in der Architekturzeitschrift «Hochparterre» präsentiert. Die Walder Stiftung hat sich an der Finanzierung der Studie beteiligt.

BAUVORHABEN

Neue Räume, neues Leben

Die Stiftung Hadlaub Ev. Ref. Kirche Oberstrass bietet älteren Menschen in einer Liegenschaft am Zürichberg Ein- bis Zweizimmer-Wohnungen an. Weil die Liegenschaft nicht mehr den Bedürfnissen entsprach, musste sie umfassend saniert werden. Bei dieser Gelegenheit wurde der alte Mehrzweckraum zum attraktiven Gemeinschaftsraum ausgebaut. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich hier treffen und verschiedene  Veranstaltungen besuchen. Ein neues Gästezimmer bringt Aussenstehende ins Haus. Die Walder Stiftung hat mit einem substanziellen Beitrag die Renovation des Gemeinschaftsraumes sowie die Einrichtung des Gästezimmers finanziert.

FORSCHUNG

Walder Stiftung, Wohnen im Alter

Ältere Migranten tauschen sich eher mit Menschen aus, die ihre Muttersprache sprechen als mit Nachbarn. Eine Untersuchung prüft diese Aussage. 

Wie leben ÄLTERE MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN IM QUARTIER?

Für die Beurteilung, ob ein älterer Mensch in der eigenen Wohnung bleiben kann oder ob ein Umzug in eine stationäre Einrichtung nötig wird, ist die Qualität der sozialen Netze in der unmittelbaren Wohnumgebung ein wichtiges Kriterium. Ältere Migrantinnen und Migranten leben eher im Beziehungsnetz mit Menschen ihrer Muttersprache als mit ihren Nachbarn. Das Projekt «Ältere Migrantinnen und Migranten im Quartier» wollte diese These überprüfen. Im Rahmen des Projekts hat das Departement Soziale Arbeit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften die soziale Integration der älteren Migrantinnen und Migranten im Quartier erforscht. Anschliessend wurden zusammen mit Migrantinnen und Migranten Interventionsideen entwickelt und umgesetzt. Und es entstand ein Leitfaden für Planungsverantwortliche zur Partizipation und Vernetzung der Zielgruppe. Die Walder Stiftung hat das Forschungsprojekt finanziell unterstützt.

SOZIALES UND KULTURELLES

Wohnen im Alter

Für alte Menschen von grosser Bedeutung: Eine qualitativ hochstehende Palliativ-Pflege.

Impulse für qualitativ hochstehende Palliativ-Pflege

Ein möglichst lückenloses Angebot an spezialisierter Palliativ-Pflege ist für viele Menschen am Ende des Lebens von grosser Bedeutung. Onko Plus, eine kleine private Spitex-Organisation im Kanton Zürich, hat sich auf qualitativ hochstehende Palliativ-Pflege spezialisiert. Ihre Mitarbeiterinnen sind gut ausgebildet, erfahren und hochmotiviert. Die Walder Stiftung unterstützte das Team von Onko Plus deshalb in der Startphase mit dem Ziel, dass Onko Plus innert nützlicher Frist selbsttragend arbeiten kann.

BAUVORHABEN

Das Haus des Zentrums Wiitsicht in Trübbach ist von einem Garten speziell für Demente umgeben.

Ein Garten für Demente

Je mehr die Gedächtnisleistung im Alter abnimmt, desto wichtiger werden Sinneswahrnehmungen: Stimmungen, die unmittelbare Gegenwart der Natur, das Berühren von Menschen, Gegenständen, von Erde, Pflanzen und Tieren werden lebensnotwendig. Natur und Gartenlandschaften fördern nicht nur das Wohlbefinden des Menschen, sie unterstützen auch Therapien und Heilungsprozesse. Deshalb hat das Zentrum «Wiitsicht», das im sanktgallischen Grabs eine Tagesstätte für Menschen mit Demenz führt und da auch eine Demenz-Fachstelle betreibt, bei ihrer Liegenschaft Wartburg in Trübbach eine Gartenanlage gebaut, die den spezifischen Bedürfnissen dementer Menschen entspricht. Die Walder Stiftung hat mit ihrem Beitrag die Planung und Einrichtung des Gartens ermöglicht.

BAUVORHABEN

Planungsgrundlagen Mehrgenerationenhaus Abendweg, Luzern

Im Luzerner Quartier Wesemlin entsteht ein Mehrgenerationenhaus mit altersgerechten Wohnungen. Beitrag an die die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit für die Erarbeitung planerischer Grundlagen: CHF 14000.—

BAUVORHABEN

Entwicklungsprozess «Zukunft Hasliberg»

Partizipativer Prozess und Gründung einer Trägerschaft. Ziel: Bau eines Mehrgenerationenhauses in Hasliberg. Beitrag an die Prozessleitung durch das Institut für soziokulturelle Entwicklung, Hochschule Luzern: CHF 40000.—

SOZIALES UND KULTURELLES

Projektbeschrieb Überbauung Chrüzmatt/Stöckliacker, Hitzkirch

Professionell verfasster Projektbeschrieb für eine geplante Mehrgenerationen-Überbauung. Beitrag an die Projektgruppe Stiftung Alterswohnheim Chrüzmatt, Hitzkirch: CHF 7500.—

FORSCHUNG

Grundlagen für nachberufliches Engagement älterer Menschen

Erforschung von Grundlagen für freiwillige Engagements älterer Menschen und Aufbereitung für die Praxis. Beitrag an die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit: CHF 20000.—. 

FORSCHUNG

Evaluation Lebensbedingungen in Genossenschaftssiedlung

Im der Genossenschaftssiedlung Mehr als Wohnen in Zürich hat die Stiftung Züriwerk Wohnungen und Ateliers für Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen gemietet. Untersuchung, ob sich deren Lebens-qualität verbessert hat. Beitrag an die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich: CHF 8000.—

FORSCHUNG

Forschungsprojekt «Capacity»

Wie können älteren, chronisch kranken Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen, Diabetes u. ä. Beschwerden Bewegungs- und Sportangebote näher gebracht werden? Beitrag an das Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention, Universität Zürich: CHF 20000.—.

FORSCHUNG

Machbarkeitsstudie «Einkommensentwicklung im Alter»

Auftragnehmer: Prof. Dr. Carlo Knöpfel und Team, Fachhochschule Nordwestschweiz. Im Auftrag von sechs Stiftungen und Organisationen. Beitrag der Walder Stiftung: CHF 15000.—.

SOZIALES UND KULTURELLES

Tageszentrum «Tapetenwechsel»

Aufbau eines Tageszentrums mit künstlerisch-musischem Schwerpunkt für alte, kranke und beeinträchtigte Menschen. Beitrag an den Trägerverein Tapetenwechsel, Frauenfeld: CHF 10000.—.

SOZIALES UND KULTURELLES

Zeitvorsorge KISS

Aufbau einer Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschriften. Beitrag an den Verein Kiss Schweiz, Sins: CHF 20000.—.

SOZIALES UND KULTURELLES

Treffpunkt Demenz und Kultur

Aufbau von Angeboten für Menschen mit Demenz. Beitrag an Initiantin und Projektleiterin Katharina Müller, Verein Treffpunkt Demenz und Kultur, Aeugst am Albis: CHF 20000.—.

SOZIALES UND KULTURELLES

Buch «Demenz – Geschichten, Fakten, Perspektiven»

Neues Standardwerk. Kostenbeteiligung: CHF 5000.—